12. 8. 2011 | Selbstständiges Lernen gilt seit Jahren als Zauberformel für erfolgreichen Unterricht. Erforscht wurde diese Annahme bislang jedoch wenig. Bildungswissenschaftler der Technischen Universität München haben nun gezeigt, dass sich Schüler Lösungsstrategien auch für komplexe Mathematikaufgaben selbst erarbeiten können. Schwächere Schüler schnitten dabei ebenso gut ab wie begabte.
Geistes-/Kulturwissenschaft/Sozialwissenschaften/Philosophie/Theologie, Humanwissenschaften/Psychologie/Medizin/Veterinärmedizin, Strukturwissenschaften (Mathematik, Informatik, Informationswissenschaft)
Erziehungswissenschaften, Mathematik
Technische Universität München
Mit einem Dozentenstipendium des Fonds der Chemischen Industrie wurden Frau Dr. Swetlana Schauermann, Leiterin der Molekularstrahlgruppe am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und Frau Dr. Melanie Schnell, Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe "Cold and Controlled Molecules" am Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg ausgezeichnet.
Frau Prof. Eva Grebel erforscht die Entwicklungsgeschichte unserer Milchstraße anhand naher Zwerggalaxien, Dr. Lisa Kaltenegger arbeitet an der Beschreibung der Atmosphären von Planeten um andere Sterne. Im Gespräch mit AcademiaNet machen die beiden Heidelberger Astronominnen anschaulich ihren Forschungsalltag erfahrbar.
Die länger werdenden Tage des Spätwinters sind ein wichtiges Signal, das die Fortpflanzungsaktivität vieler Tiere anregt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie habe nun herausgefunden, dass die Tageslänge unterschiedliche Auswirkungen auf die Genaktivität im Gehirn bei Kohlmeisenpopulationen aus Mittel- und Nordeuropa hat.
In einer weltweiten Kooperation unter Leitung von Prof. Leena Bruckner-Tuderman, Ärztliche Direktorin der Universitäts-Hautklinik Freiburg, konnten Wissenschaftler eine neue Krankheit identifizieren. Die Krankheit ist komplex und weist Symptome in mehreren Organen auf.
Die empfindsame junge Dame im Märchen spürt die Erbse durch viele Lagen Matratzen hindurch und entpuppt sich dadurch als wahre Prinzessin. Physiker und Mikrobiologen der Universität des Saarlandes konnten in zwei neuen Studien zeigen, dass Bakterien und Proteine ähnlich empfindsam sein können. Diese Erkenntnisse können dabei helfen, zum Beispiel antibakterielle Beschichtungen und medizinische Implantate zu verbessern.